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   Wir möchten Menschen 
in 
   sorgenvollen
Lebenslagen
   begleiten und stärken - ob bei
   einer 
Behinderung, nach einem
   Unfall, in der Schuldenfalle
   oder in einer 
Familienkrise.

   
   Helfen Sie uns helfen!
   Durch Ihre Spende.

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Aktuelles
   18. April bis 4. Oktober 2017
   "Viele kleine Hände" - Ausstellung der    Frühförderung im Kirchgemeindehaus Burgstädt
   ab 5. Mai 2017 Kinder-Holzwerkstatt im
                           Kindergarten in Döhlen / Seelitz
   1. Juni 2017 Buchlesung , 19 Uhr, mit
   
Karin Rietschel:  "Es wäre nicht mein Leben"
   im Haus der Diakonie in Rochlitz
   6. bis 9. Juni 2017 Festwoche in Königsfeld
                                 "20 Jahre Haus Bethanien"

   6. Juni 2017, 10 Uhr Festgottesdienst
                         "Miteinander - Füreinander"
                          in der Kirche Königsfeld
   ab 22. Sep. 2017 Kinder-Holzwerkstatt im
                              Ev. Kindergarten in Burgstädt
  ab 2. Nov. 2017  Klang-Werkstatt im
                            Eltern-Kind-Zentrum Mittweida
 
Mitarbeiter gesucht
Auszubildende/n (m/w) in der  Altenpflege
 im Wohnpflegeheim  "Haus Bethanien" in  Königsfeld
Diplom-Sozialpädagoge/in oder
 Diplom-Psychologe/in
für die
 Erziehungs- und Familienberatung
Mitarbeiter/in in der Schulintegration
 für die Mobile Behindertenberatung
Erzieher/in, Heilpädagoge/in,  Heilerziehungspfleger/in
 bzw. Sozialpädagoge/in

 für die Kindertagesstätte Frankenberg
Physiotherapeutin für die Frühförderung
Sozialpädagogische Fachkraft
  für die Flüchtlingssozialarbeit
Pädagogische Fachkraft für die
  Betreuung unbegleiteter minderj. Flüchtlinge
Bundesfreiwilligendienst /  
  Freiwilliges Soziales Jahr:

 Wir bieten mehrere Stellen im BFD und FSJ  an. Bewerber können sich im "Haus der  Diakonie" melden, Telefon 03737 / 4931-0.

"Ohne meine Schulbegleiterin wäre ich nie so weit gekommen"

Seit neun Jahren drückt Nicklas Oberthür gemeinsam mit Diana Dombrowe die Schulbank. Die Schulbegleiterin vom Diakonischen Werk Rochlitz hilft ihm im Unterricht und ist auch bei den derzeitigen Abschlussprüfungen schweigend an seiner Seite. Allein durch ihre Anwesenheit fühlt sich der 16-Jährige sicherer. Durch Handzeichen unterstützt Diana Dombrowe den Zehntklässler, sich auf die Prüfungsaufgaben zu konzentrieren. "Ohne meine Schulbegleiterin wäre ich nie so weit gekommen", resümiert der Frankenberger mit Asperger-Syndrom.

2007 wird Nicklas in die Lernförderschule in Flöha eingeschult. Er lässt sicht schnell ablenken, träumt gern. Nicklas zeigt typische autistische Muster: Er zieht sich oft in sich selbst zurück und scheint abwesend. Seine Gefühle kann er nur schwer kontrolliert ausdrücken. Unter Anspannung wippt er mit dem Oberkörper, bei Fehlern ist er aggressiv gegen sich selbst. Im Laufe des ersten Schuljahres wird bei ihm der Asperger-Autismus diagnostiziert. In der Beratung der Mobilen Behindertenhilfe erfahren die Eltern von der Möglichkeit einer Schulbegleiterung. Anträge werden für diese Einzelfallhilfe gestellt und glücklicherweise bewilligt. So wird Diana Dombrowe zum Ende der ersten Klasse Nicklas' Schulbegleiterin und überhaupt die erste Schulbegleiterin beim Diakonischen Werk Rochlitz.
Schulbegleiter werden auch Integrationshelfer genannt. Sie unterstützen Kinder mit Körperbehinderung, geistiger Behinderung oder psychischer Störung in den unterschiedlichen Schulformen. Die 26 Schulbegleiter vom Diakonischen Werk Rochlitz sind zum Beispiel im Einsatz an der Werkschule Milkau, an den Grundschulen in Rochlitz und Mittweida sowie an den Förderschulen in Zettlitz und Frankenberg.

Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei Heike Schreiber von der Mobilen Behindertenhilfe, Telefon 03737 /  449182.


In der Holzwerkstatt die
Vater-Kind-Beziehung stärken


Löcher bohren für eine Murmelbahn, Formen sägen für ein Flugzeug, Holz schleifen und bemalen: Das und vieles mehr können Väter mit ihren Kindern in der Holzwerkstatt ausprobieren. Sabine Hermann aus Striegistal ist mit ihrer Mobilen Kinder-Holzwerkstatt vor Ort im Kindergarten, hat vielfältige Werkzeuge und Baumaterialien dabei und gibt fachkundige Anregungen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Das Projekt ist eine Initiative der Kirchenbezirkssozialarbeit des Diakonischen Werkes Rochlitz. Väter und Kinder  können zusammen werkeln, etwas schaffen, Stärken ausprobieren und gemeinsam Zeit verbringen. „Das Ziel ist es, dass Väter die Beziehung zu ihrem Kind bauen, verbindende Erlebnisse haben und somit Familienkrisen vorgebeugt wird“, erläutert Kirchenbezirkssozialarbeiter Uwe Rosinski.

Eine Holzwerkstatt umfasst vier Nachmittage zum Werkeln. Die Teilnahme kostet 12 Euro pro Vater-Kind-Team, inklusive Material und Getränke. An folgenden Terminen wird das Angebot durchgeführt: freitags am 5., 12., 19. und 26. Mai 2017, 17 bis 18.30 Uhr im Evangelischen Kindergarten in Döhlen bei Seelitz sowie freitags am 22. und 29. September sowie 20. und 27. Oktober 2017, 16 bis 18 Uhr im Evangelischen Kindergarten Lebensbaum in Burgstädt.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind möglich bei Uwe Rosinski, Telefon  03737 / 4931-25, E-Mail: kbs@diakonie-rochlitz.de.



Linkshänderberatung in Mittweida

"Ich komme in der Schule nicht so richtig mit", sagt der 8-jährige Noah. Seine Mutter Inga Müller ergänzt: "Noah ist ein guter Schüler, nur das Schreiben fällt ihm schwer. Die Stiftführung strengt ihn an, diese Konzentration fehlt ihm dann für den Unterrichtsstoff." Familie Müller will Noahs Händigkeit abklären und der Ursache für seine Schreibschwäche auf den Grund gehen. So kontaktieren sie Linkshänderberaterin Julia Franke im Eltern-Kind-Zentrum am Bürgerkarree in Mittweida.
Während der Therapietreffen absolviert Noah verschiedene Übungen: Er spielt Fußball, liest mit einer Pinzette Perlen auf und probiert sich im Jonglieren mit Tüchern. Schreiben und Malen darf er natürlich auch. All diese Fertigkeiten werden mit einer Videokamera aufgezeichnet und anschließend von Julia Franke ausgewertet, denn die Händigkeit lasse sich nicht schnell festmachen am Schreibverhalten.
"Jeder Mensch hat eine angeborene, dominate Gehirnhälfte", sagt die Linkshänderberaterin. Übernimmt die linke Gehirnhälfte die Führung, handelt es sich um einen Rechtshänder. Bei Linkshändern ist die rechte Gehirnhälfte dominant.  Leider laufe nicht bei jedem Kind die Entwicklung der Händigkeit problemlos. Optimaler Weise sollte mit fünf Jahren klar sein, ob das Kind ein Links- oder Rechtshänder ist. Wenn Kinder im Vorschulalter mit rechts und links malen oder ausschneiden. Wenn sie die führende Hand beim Essen mit Besteck wechseln, dann sind dies Indizien für einen Beratungsbedarf. Der Zugang zur Linkshänderberatung ist über ein ergotherapeutisches Rezept, ausgestellt vom Kinderarzt, möglich.
Noah und seine Mutter sind froh über die intensive und individuelle Art der Linkshänderberatung im Eltern-Kind-Zentrum Mittweida. "Während der Therapie wurde nicht nur Noahs Schreibschwäche thematisiert, sondern seine gesamte Entwicklung spielte mit hinein", resümiert Inga Müller.

Die Linkshänderberatung geschieht im Rahmen der Frühförderung. Die Frühförderberatungsstelle im Eltern-Kind-Zentrum Mittweida erreichen Sie unter 03727 / 996753-0.


(c) 2006 Diakonisches Werk Rochlitz e.V.